FAQ

Inhaltliche Fragen

Wie entstehen eigentlich bei der künstlichen Befruchtung überschüssige Embryonen (die einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gern für ihre Forschung verwenden würden)?

Bei der künstlichen Befruchtung werden in der Regel mit Absicht mehr Embryonen erzeugt, als diese in die Gebärmutter eingesetzt werden … weiterlesen

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Wie beurteilen Menschen, die selbst unter eine Erbkrankheit leiden, die KBT?

Wir haben ein ausführliches Interview mit einem Mukoviszidosepatienten geführt. Das Interview steht auf einer separaten Seite unter dem gewohnten Passwort („doudna“) zur Verfügung.

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Eine Frage, die im Forum im Team Samenzelle aufgeworfen wurde: Welche Erkenntnisse sind denn neu, die sich auf die befruchtete Eizelle beziehen? Im Detail wird nur ausgeführt, dass es neue Erkenntnisse gibt, aber nicht welche. Wodurch ist die Frage der Würde des Lebens (einer befruchteten Eizelle) strittig geworden?

Im Diskussionspapier der Leopoldina heisst es dazu: weiterlesen

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Von einigen Teilnehmenden wurde die Adoption als Alternative zur KBT ins Spiel gebracht. Wie einfach oder schwierig ist es, ein Adoptivkind zu finden?

In Nordrhein-Westfalen haben sich im Jahr 2005 mehr als 1.600 Ehepaare um eine Adoption beworben. Der Kinderswunsch konnte aber nur 245 Paaren erfüllt werden … weiterlesen

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Masen A.-D. (Team Eizelle) fragt: Was sind die gesundheitlichen und psychischen Folgen künstlicher Befruchtungen (in-vitro Fertilisation, kurz: IVF)?

Im Absatz Other risks to the offspring des englischen Wikipedia-Eintrags zum Thema Künstliche Befruchtung wird berichtet: … weiterlesen

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Im Gespräch mit Miriam P. (Team Samenzelle) kam folgende Frage auf: Wenn mit der Genschere quasi ein Loch in den genetischen Code geschnitten wird und in dieses Loch synthetisches Material hineingesetzt wird… Gibt es Versuche, um herauszufinden, wie sich dieses synthetische Material auswirkt, im Vergleich zu natürlichem Material? Und: Gibt es verschiedene Optionen, was die Eigenschaften des synthetischen Materials betrifft?

Sascha Karberg: Das ist schnell beantwortet: Das synthetische Genmaterial besteht chemisch aus exakt demselben Material, das auch die Natur verwendet:…weiterlesen

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Was die Krankheiten betrifft, die mittels KBT möglicherweise behandelt werden könnten, hat unsere Mitarbeiterin Theresa Jentsch eine Liste erstellt. Sie finden diese unter http://www.buedeka.de/wp-content/uploads/geschuetzt/20180518_ListeKrankheiten.pdf

Name: Buedeka
Passwort: Mitalipov

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Ariane S. (Team Eizelle) hatte die Frage aufgeworfen: Wie aussagekräftig sind die Versuche zum Genome Editing an menschlichen Embryonen, über die ein Forscher-Team aus den USA, Südkorea und China im vergangenen Jahr in der Zeitschrift Nature berichtet hatten? Als wie solide sind die in den Jahren 2015 und 2016 publizierten chinesischen Studien zu bewerten?

Hier verweisen wir auf die Stellungnahme des Science Media Center vom August 2017. Der Tenor (bezüglich der 2017er Studie):

„Das Design dieser Studie ist gut durchdacht und die Experimente solide durchgeführt.“

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Wie oft wird in Deutschland die Präimplantationsdiagnostik durchgeführt? Bei der PID (engl. pre-implantation genetic diagnosis, PGD) werden Embryonen im Frühstadium im Labor auf mögliche Defekte hin untersucht. Nur Embryonen ohne den Defekt werden in die Gebärmutter eingepflanzt.)
[Red.:] Zumindest eine Orientierung bieten hier die verfügbaren Zahlen für den Zeitraum zwischen Februar 2014 (dem Datum des Inkrafttretens der neuen PID-Regelung) bis Ende Juni 2015. In diesem Zeitraum wurde die PID in Deutschland 34 mal angewendet. (Quelle: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/debatten17-inhalt/515732)

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Lassen sich die Risiken der menschlichen Genpoolveränderung nicht auch durch Tierversuche abschätzen? Lassen sich Folgen für Föten – Kinder – Erwachsene (also: Patientinnen und Patienten, die älter werden als 14 Tage) durch Tierversuche abschätzen?
Sascha Karberg: Diese Frage ist nicht pauschal mit ja oder nein zu beantworten, weil es darauf ankommt, welche genetische Veränderung durchgeführt wird. weiterlesen

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Ich würde sehr gern einen ersten Rechercheauftrag vergeben, wenn dies denn hier der richtige Ort ist. Immer wieder gibt es den Hinweis darauf, dass die Keimbahntherapie in der Tierzüchtung bereits eingesetzt wird. Dazu würde ich sehr gern mehr wissen. Seit wann? Bei welchen Tierarten? Mit welchen Konsequenzen in den nachfolgenden Generationen? Diese bereits deutlich weitergehende Forschung müssen wir unbedingt zur Kenntnis nehmen.
Die kurze Antwort: bei Tieren wird das schon seit langem als Standardmethode praktiziert. Hier ist die lange Antwort, von Sascha Karberg weiterlesen

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Wie unterscheiden sich Genmutationen, die auf natürliche Weise zustande kommen, von Mutationen, welche die Folge von menschlichen Eingriffen sind?
Zunächst ein paar Worte zum Begriff “Mutation”: Mutation bedeutet zunächst einmal nichts anderes als dass sich die Abfolge der vier Bausteine des Erbgutfadens DNA ändert (oder geändert wird, wenn es der Mensch willentlich macht). weiterlesen

 

Fragen zum Prozess

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